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Schöpfungsgeschichte - Just an Illusion...

Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie kommt so was ?

Und - warum wundert es uns eigentlich ?

Wenn ich einen vier Tage alten Fisch kaufe - wundere ich mich dann wenn er anfängt zu stinken ?! Nicht wirklich. Warum dann, wachen so viele nach ein paar aus dem Ehekoma auf und fragen sich:

Was ist denn das da? Und warum lungert es in meiner Wohnung rum?!

Betrachten wir das einmal streng von der wissenschaftlichen Seite - Nein halt! Besser erst aus der Sicht unserer weiblichen Erdbewohnern...

Sie hat den jungen Mann vor ein paar Wochen kennengelernt. In einer kleinen Bar, sofern man die Bezeichnung "Bar" überhaupt benutzen darf. Was würde besser passen ? Vielleicht trifft es : Rammelbaracke besser! Sie war mit Ihren Freundinen unterwegs. Ab und an waren sie schon mal dort gewesen. Allgemeinhin war der Laden in der kleinen Stadt, auch als "Endstation aller Hoffnungslosigkeit"  bekannt. Nicht das sie wirklich dachte das sie keinen abgekommen würde, wobei sie hierbei aber mit eiserner Ignoranz die Tatsache ausser Acht lässt, das sie schon seit längerer Zeit tatsächlich kein Date mehr hatte. Egal - trotz alledem hätte sie das nicht unbedingt nötig - also in diese Art "Bar" zu gehen meine ich. Der Name Scotch-Club verhieß zwar eine Art Exklusivität - exklusiv waren aber nur die Getränke.

Schließlich war der Eintritt 20 Mark exklusive Getränk.

Da die Kollegen Blutkörperchen gegenüber dem im Blut befindenen Alkohol mittlerweile eine fröhliche kleine Minderheit darstellten, ging es unserem Trio Infernale: "Echt Suuupiee". Und der Laden natürlich auch: "Echt Suuupiee". Und die Jungs: "Sooo süüüüß".

Kurze Anmerkung dazu: Bei den Frauen "klimpern" dann beim entsprechendne Alkoholstand die Äuglein und alles ist dann süß und supie... Beim den Männern ist das etwas anders. Da wird dann alles boah und super geil und Hammer. Und es klimpert was ganz anderes. Noch ein Unterschied: Bei den Frauen verändert sich die Umwelt mit steigendem Alkoholgenuß, da verwandelt sich schon mal gerne ein alter Schluckschuppen in einen mittelgroßen Schloßballsaal und die anwesenden volltrunkenen Möchtegern Brad Pitts und George Clooneys in wahre Prinzen in edlen Gewändern, die höflich und charmant ihre Avancen unterbreiten. Bei letztgenannten funktioniert das mit der Wahrnehmung bei erhöhtem Alkpegel so:  Dort verändern sich in erster Linie die Männer selbst. Bis zu 10 cm Größenzuwachs, und damit meine ich nicht nur bei der Körpergröße allein, sind drin. Muskelwachstum und Haarwuchs bis hin zum Waschbrettbauch und wallender Mähne, sowie Verwandlung der getragenen Kleidung von Kick zu Armani - Keine Seltenheit! Außerdem wird die Sicht der Umwelt auf ein bis zwei, maximal drei körperliche Merkmale der willig wartenden weibern minimiert. Der Rest, Räume, Mobiliar, Gesichter - insbesondere Gesichter verschwinden in einem dichten Nebel...

Während bei unseren Damen die Stimmen, Worte und Sätze zu Kicherattacken werden, weiß die männliche Hochintelligenz das der Alkohol ihren Stimmen ein animalische Energie verleiht. Wie sonst wäre es zu erklären, das die Frauen reihenweise dahinschmelzen bei so edlen Worten wie: "Heij Schuggar, boahh echt geil - Du biss ja der Hamma"..!

Na Ja! Letztere Umstände haben definitiv dazu geführt das schnell ein potentielles "suupie-süsses" Flirtobjekt ausgemacht wird. Nachdem erster Augenkontakt hergestellt wurde, steht fest: "Da geht was...!" Und nun beginnt der feinsinige und komplexe Teil der Annäherung und Werbung. Sie ignoriert ihn damit er weiß das sie Interesse an ihm hat. Und er bestellt sich noch schnell 'nen Kurzen, Animalenerievorräte füllen. Jetzt könnte man die Einzeldetails des nun in Gang geratenen Prozesses zu Hormon- und Körperflüssigkeiten ausschüttenden Vorgängen erörtern. Wir kürzen es gesundheitlichen und hygienischen Gründen hier stichwortartig ab:

Noch ein Kurzer, "oh süüüß", "Heiy Engl", "hihihi", ein Bier zwei Kurze, "Hamma", Pikolöchen, "Tanzen?", "boa geil", "hihihi",tanzen,fummeln, knutschen....

Wo das dann endet wissen wir alle. In einer völlig geistig umnachtenden, nur noch halbbekleideten, Couchnummernacht mit maximaldauer von 6min 40sekunden (wobei 5min drauf gingen um den BH zu öffnen) mit anschließendem Übelkeitskoma und krönendem Abschluß über einem Gefäß von Villeroy und Boch ! Letztgenanntes gibt die Erkenntnis frei, das man offensichtlich nach dem Barbesuch noch in einer Pizzeria war - und das irgendjemand nach seinem letzten Toilettenbesuch wohl vergessen hat die Spülung zu betätigen. Also: Ein rundum gelungener Abend!

Nach zwei bis drei Aspirin, gefühlten zwei Litern Wasser inklusive Magentropfen ,sowie einer viel zu starken Tasse Kaffee, und all das nur zu unterscheiden durch Temperatur und Konsistenz - da geschmacklich alles gleich, lenkt das Sodbrennen und die Magenkrämpfe etwas von dem hämmernden Kopfschmerz ab. Und die Tatsache das man unmöglich die ganzen, vor der Couch liegenden Klamotten getragen haben kann, bzw. einige davon merklich unbekannt sind, lässt die unheilvolle Schlußfolgerung, ähnlich wie vor kurzem die Pizza in einem aufsteigen, und manifestiert sich in einem Wort: "Scheisse!"

Die wenigen erkennbaren Hautfetzen die zwischen dem Knäuel aus Bettlaken, Badezimmerteppich, Klamotten und Bettvorleger herauslugen versprechen viel. Also es heißt nicht - vielversprechend, es heißt: Verspricht viel. Viel Mensch - also quasi Fleich, oder Masse bzw. eher Fett.

Ein erkennbarer nicht mehr nur leichter Ansatz von Bierbauch zeigt sich, und wird nach einer kurzen Drehung mit begleitenden Hinternkratzen in seiner Gänze zur Ansicht gebracht. Wie wild versucht sie nun die heraufsteigenden grau-schwarzen Gedankenwolken in Ihrem Hirn, heraufbeschworen durch die Bilder der letzten Minuten, mit dem Hoffnungsschimmer auf ein nettes Gesicht, oder wenigstens einigermaßen passablen, bis jetzt noch verhüllten Rest zu zerschlagen. Wie gesagt versucht - denn schon im Ansatz wird sie von einem Geräusch abgelenkt, das seinen Ursprung wohl in von Bier und Kurzen hervorgerufenen Gasen hat.

Schade!

Wie versteinert erblickt sie nur wenige Augenblicke später das ganze Ausmaß der Katastrophe. Die Katastrophe bestehend aus einem Schattenriss der sich durch die zwischen den Gardinen hindurchscheinen Sonnenstrahlen gebildet hat, und ein unförmiges, breitbeinig stehendes und genüsslich den Intimbereich zurechtrückendes und kratzendes Etwas zum Vorschein bringt.

Spätestens jetzt wird klar das "Scheisse!" nicht mal im Ansatz ausreichend genug beschreibt was sie gerade empfindet!

Übrigens, der Einstieg in das Kapitel war: Sie hat den jungen Mann vor ein paar Wochen kennengelernt. Richtig! Es war natürlich nicht mit diesem Morgen zu Ende - doch dazu später noch. Denkt mal mit dran...

... oder The real world ?

Ja Ihr Lieben so, und nur so ist das reale Leben! Wie - Nein ? Jetzt schütteln Sie ganz wild die Köpfe unsere Mädels. "Oh nein, das würde ich nie machen. So etwas könnte mir nie passieren - niemals, nie!" Wer's glaubt... Ja, vielleicht nicht genau so, vielleicht mit etwas mehr Glück zum Ende hin... Aber sicher im Bereich des Möglichen. Im Bereich des Möglichen ist auch das die Absichten des "Mitbringsels" aus der Nacht höchst ehrenvoll waren - aber, wohl eher nicht!

Gehen wir mal näher auf den kürzlich erwähnten Schattenriss ein:

Der Start in einen netten Abend gestaltet sich für die Single Herren (sofern Single - also offiziell gesehen), meist etwas anders. Denn die männlichen Gestalten haben etwas, was Frauen nur selten haben, zumindest bei den Themen: Liebe, Beziehung, Erotik und "Schlimmeres", nämlich eine Plan! Einen guten, durchdachten, exzellenten Plan.

In unserem, dem vorliegenden Falle der Plan mit der Bezeichnung: Weiber aufreissen - um jeden Preis. Wen wunderts? Mich nicht...

Ich hör' schon wieder die Mädels: Ja genauso sinn se die Männer..

Das tolle an diese Plan ist, das die Bezeichnung zugleich Vorwort, Inhalt und Schluss ist und gleichzeitig auch der Inhalt für die Ausweichpläne B bis Z. Da männliche Pläne auch immer nur im Rudel zu bewältigen sind, fehlt dann nur noch: "Die Gang". Hört sich ein wenig nach Oceans Eleven an, zeigt sich aber meist nur als die Ärmlichen Zwei oder die Geilen Drei. Wie auch immer, zur Vorbereitung treffen sich nun unsere Gang-Mitglieder (Es sind drei... - Genau! Letzterer Gangname!) schon recht früh am Abend um sich entsprechend einzustimmen. Einstimmen bedeutet, vorher durch zügige Betankung mit genügend Bier eine, bzw. die allseits bekannte "Grundlage" zu schaffen. Gereicht werden dazu Käseflocken, Nachos oder ähnlich nahrhafte Lebensmittel. Darf man so etwas überhaupt Lebensmittel nennen? Ich weiß es nicht! Definitv führt diese Kombination im Verlauf des späteren Abends schon einmal zu der ein oder anderen unangenehmen Blähung. Jedoch ist der Zusammenhang zwischen letzteren und der eben erwähnten Nahrungsaufnahme, den meisten Männern gänzlich unbekannt, bzw. weit ausserhalb jeglicher Überlegung.

Zurück zu der Grundlage... Ganz ehrlich? In jedem Manne steckt ein kleiner Schwabe. Und somit wird die Grundlage zu einem nicht unerheblichen Teile zu einer Kosten-einsparungsmaßnahme. Denn die Getränke in den später noch zu besuchenden Clubs, sind doch meist um einiges teurer als das heimische Bierchen.

So einfach ist das! Oft wird die Grundlage noch erweitert durch einen Döner, Gyros oder eine Currywurts-Pommes, je nachdem welche Bude zuerst den Weg kreuzt. Auf die Auswirkungen auf die schon angesprochenen Blähungen gehe ich jetzt nicht weiter ein. Definitiv reicht die Vorbereitungsphase immer um die Unwiederstehlichkeit, den Charme - ja die komplette Männlichkeit  schon um einiges zu steigern. Man könnte fast sagen, proportional zum Alkoholspiegel. Es gibt einen ganz bestimmten Moment während dieser Zeit der ganz entscheiden ist. Das ist der Moment des letzten Schluckes aus der Bierflasche bis zu der Entscheidung die Wohnung nun zu verlassen. Nur ganz wenig kann schon dazu führen das die Gesellen an diesem Abend nie die Wohnung verlassen werden. Zum Beispiel: Eine Fernbedienung und die Übertragung irgend eines Sportevents (und sei es auch nur Curling o.ä.) oder ein weiterer Sechser Pack kühlen Bieres. Sind diese Widrigkeiten gekonnt umschifft, steht einem erfolgreichen Verlauf des Abends nichts mehr im Wege.

Noch während dem Weg durchs Treppenhaus wird noch klar gestellt wer fährt und die Ausgeh-Checkliste noch einmal kurz in Gedanken durchgegangen... Geld! Haustürschlüssel! Kondom! Telefonnummer der Ex! Kondom! Kippen!... In Profikreisen kommt auch häufig die 4-K-Methode zur Anwendung:

Knete! Kippen! Kondome! Das vierte K kommt nie zum Zuge, da bei den Kondomen gleich die Ex einfällt und so die Telefonnummer abgerufen wird. Warum die Telefonnummer der Ex? Tja das sieht so aus: Ist der Abend erfolgreich kann man mal kurz durchklingeln und nur mal eben nachfragen wie's so geht und nebenbei erwähnen das man mit einer scharfen Stewardess (wahlweise auch Krankenschwester oder Friseurin) in einem geilen Szeneclub rumhängt. Andererseits - ist der Abend nicht erfolgreich, also was der Fang einer willigen Beute angeht, tun sich zwei Varianten auf:

Variante 1, wäre die des Klageliedes "Ich vermisse Dich so und lass es uns noch einmal versuchen - Ich komm mal eben vorbei"... Variante 2, ist dann die wüste Beschimpfung "Warum hast Du alte Schlampe mich einfach verlassen"... Letztenendes ist es doch meist eine Kombination aus beiden wobei die Reihenfolge gleich ist dem hier aufgeführten.

Oh Mann - ich schweife ab... Wo war ich? Ach ja:

Während der Autofahrt wird diskutiert wo der Laden mit dem größtmöglichen Angebot nun wäre, und in welcher Reihenfolge man vorgehen will. Es endet dann sowieso damit, das während der Zufuhr eines Döners beschlossen wird die ganze Herumreiserei sein zu lassen, und gleich zu dem Etablissement zu kommen welches zwar vielleicht qualitativ nicht unbedingt Top, dafür aber Quantitativ nahezu unschlagbar ist. Zudem ist die Klientel der weiblichen Besucher schon oft so verzweifelt, das Charme und Esprit nicht unbedingt notwendig sind für eine erfolgreiche Anmache. Womit wir dann beim Eingangs erwähnten Scotch-Club wären.

Die Bar füllt sich erst später am Abend mit entsprechenden weiblichen Wesen die ins Beuteschema passen. Bis dahin wird sich weiterhin mit Bier und diversen kleineren Getränken befüllt. Nach einigen geistreichen Gesprächen mit Themeninhalten z.B. darüber das George Clooney auch nicht alles ist, und Brad Pitt auch nur mit Wasser kocht - als ob der selbst kochen würde..., beginnt der Prozess der Vorauswahl möglicher Opfer. Sobald der leichte Lichtschein der durch die schweren Vorhänge am Eingang aufblitzt verrät das weitere Personen in de Raum treten, durchdringen die messerscharfen Blicke die Menge und fixieren die Umrisse. Heiss diskutiert werden Pro und Kontra; mögliche berufliche oder andere Vorlieben. Zu unserem Protagonisten: Er fühlt sich sichtlich wohl. jetzt wo er auch die Konkurrenz "gecheckt" hat und zu der Erkenntis gekommen ist, das er quasi keine hat, wird ihm klar das dies nur logisch ist. Hatte er doch einiges zu bieten. Sein wallendes volles Haar sein männlicher Körper. Ja - jetzt weiß er das er Alle und Jede hier haben kann. Er spührt wie die Blicke der Anwesenden auf seinem Körper brennen. Seine animalische Stimme durchschallt den ganzen Raum. Es scheint so als ob in seiner Stimme nicht hörbare tiefe Frequenzen mitschwingen, die sobald sie auf einen weiblichen Körper aufschlagen, diesen in seinem Takt vibrieren lassen und die Besitzerin dieses Körpers zerschmelzen lassen wie einen Schneemann in der Wüste.

Für diese Erkenntnis belohnt er sich doch gleich noch mit einem kühlen Bier und einem Calvados. Seine beiden Spiesgesellen und er haben vor einiger Zeit schon ene kleine Dreierherde ausgemacht die offensichtliches Interesse bekundete, allein durch die Tatsache das sie eben kein Interesse zeigten. Nun muß geklärt werden wer von ihne den "Opener" macht. Leicht geregelt mit einem kleinen Trinkspiel. Er lässt in wahnwitziger Geschwindigkeit das Bier und den Korn in seinem Schlung verschwinden und ist somit: Sieger. Der Opener hat einen entscheidenden Bonus: Er trifft die Wahl. Er lenkt somit die Geschicke seiner Mitstreiter und seiner selbst. Er ist der Schöpfer des Abends!

Nun - bewaffnet mit zwei Bier, alleine schon um eine Aufgabe für die Hände zu haben, macht er sich zielstrebig und nahezu auf direktem Wege zu den drei engelsgleichen Geschöpfen. Auf dem Weg dorthin arbeitet sein Gehirn auf Hochtouren. Ein difizieler Prozess bestimmt die Auswahl. Er muß auf den Punkt, perfekt terminiert, mit poetischer Wortwahl die passende Person umgarnen. Dazu muß er abwägen: Die von ihm bevorzugten Körpermerkmale gegenüber der ausgesendeten Bereitschaft den Abend und die Nacht nicht zwingend notwendig zu Hause zu verbringen. Idealerweise alles vereint in einer - definitiv aber gibt er letzterem den Vorrang. Zwar fixieren seine Sensoren nur drei spezifische äusserliche Merkmale pro Opfer, insgesamt macht das dann aber schon neun und somit schon zuviel. Also konzentriert er sich darauf welche wohl am ehesten Ja sagt, und bestimmt dann für sich jene dann auch als "am Besten" zu finden. Der Moment der Wahrheit schließt sich unweigerlich seinen letzten Schritten an. Und genau in diesem Moment fließt alles in eins, er spürt seine gottgleiche Kraft und wie sie aus seinem innern heraus eines edlen Dichters gleich die Worte formt und mit einem unwiderstehlichem Timbre flüstert er: " Heiy Engelschen...hascht tu dir eijentlisch sehr weh getan als Du vom Himmel gefallen bischt? D' hass ja Augen wie 'n Bergsee..."

Zu sagen wäre noch kurz das: a) Seine Augen keinen einzigen Moment verschwendet haben die ihren anzuschauen da sie konzentriert auf ca. 30cm tiefer gelegenen Regionen verharren. Und b) ein dunkelbrauner Bergsee eher an eine Klärgrube erinnern würde...

Egal! Sie kichert... weil er sooo süß ist. Und er weiß: Ja! Nach einem kurzen Tanz und begießen des Erfolges mit Bier und Calvados, weisst er noch die verbleibenden zwei Persönchen seinen Kumples zu, gibt noch 'nen billigen Pikolo aus und strebt bereits schon die schweren schwarzen Vorhänge an. Denn eine Gewissheit zwingt ihm ein breites Lächeln aufs Gesicht:

Er hat sichtlich die Beste erwischt! Auch wenn sie bislnag kein einziges Wort hervorgebracht hat und fortwährend nur kichert. Schon befindet sich das Paar auf der Strasse im bergiff schnell ein Taxi zu erwischen - die anderen vier Leutchen sind schon nicht mehr existent. Die Wahl fällt auf ihre Wohnung - da knapp 15min nähergelegen.

Etwas zeit verschwendeten die beiden noch, da er unbedingt noch seine Grundlage durch etwas Pizza auffrischen musste. Bis ins Schlafzimmer schaffen die beiden es jedoch dann nicht mehr. Alleine schon die Gewissheit das durch den gehörigen Alkoholkonsum ein nahender Black-Out zu einem abruppten Ende des Ganzen führen könnte, beschleunigt jedwede Aktion. Leider hatte der Alkohol nicht unbedingt positiven Einfluss auf die Fingerfertigkeit unseres jungen Helden. Somit wird die Öffnung des BH's eher zum Trauerspiel. Lobend erwähnen muß man doch die Hartnäckigkeit mit der er stoisch weiterfummelt. Hätte man auch anders lösen können - so werden nun einige andere denken - stimmt auch - aber was soll's. Nun mit allerletzter Kraft "rettet" er sich ins Ziel. Also in seins jedenfalls. Bildlich gesprochen.

Bildlich gesprochen war sie noch nicht einmal in der Nähe des Startblockes...Quasi noch in der Umkleide. Hier nun merkt man wozu Alkohol nicht alles gut sein kann - denn es störte niemanden da die Geister umnebelt vom selben sehr rasch in ein tiefschwarzes Etwas fielen. Zu Erwähnen wäre noch, das in dem Zeitraum bis zum Erwachen  noch zwei kleine Geschehnisse wichtig wären. Zum einen ein Harndrang dem zu entfliehen es schnellstens den Besuch des WC' notwendig machte. Erst einige Zeit nach seiner Erleichterung bemerkte er das er den Weg zur Toilette nur geträumt hatte, nicht aber das urinieren selbst. Das war dann wohl auch der Grund warum sich die Couch so klamm und kalt anfühlte, als er zum zweiten Mal einen Druck verspührte und er sich aufmachte diesen los zu werden und aufstand. Diesmal dann Gott sei Dank nicht nur im Traum. Käseflocken, Döner und Co. forderten Ihren Tribut. Das zu Ende gegangene und somit nicht mehr vorhandene Toilettenpapier ersetzte er kurzerhand durch Kosmetikpads - die ihrerseits zwar griffbereit aber in einer solchen Menge zur Verstopfung des "Geschirrs" führten.

Bevor er sich wieder auf die Couch sinken ließ, stolperte er noch über seine Beute. Den Gedanken genauer hinzuschauen verwarf er sehr schnell wieder. Die klammen Flecke auf der Couch deckte er noch gekonnt mit der Auslegeware ab und schlief schnell wieder ein.

Erst am morgen weckte ihn ein merklich ansteigender Druck in seinen Eingeweiden. Er stellte fest das er wohl irgendwie allergisch auf den Teppich reagierte, was erhöhten Juckreiz zur Folge hatte dem er entsprechend nachkam. Er erblickte etwas Licht das aus Richtung Badezimmer kam, mutmaßte das Sie sich wohl dort befinden müsse und gab dem Druck nach, und machte sich erst einmal "ordentlich Luft".

Selbstbewusst und zufrieden stellte er sich dem Tag mit seiner ganzen unverhüllten Männlichkeit. Und mit dem Bewusstsein ein ganzer Kerl zu sein formte sich sein erster Gedanke des Tages.

"Boah! Hamma! Voll Geil!"

So Leute siehts aus! Hart oder? Lustig wirds erst dann wenn die festellen das sie erstens: Keinen blassen Schimmer haben wie der Name des anderen ist, und zweitens: Und das ist wohl der wichigste Teil - er eines seiner 4-K's komplett vergessen hat. Und es ist nicht die Knete und es sind auch nicht die Kippen...

Es ist so, das die beiden sich nicht unbedingt nur deswegen nicht trennten. Einerseits hängt das mit dem Umstand zusammen, das Frauen oft dazu neigen, das reale Bild der Wirklichkeit durch teils unmögliche Illusionen zu verklären und den Männern meist eh alles ziemlich Egal ist so lange bestimmte Grundbedürfnisse befriedigt oder aber zumindesten eine Befriedigung in Aussicht gestellt wird. Wenn dies dann ohne weiter Mühe zu bewerkstelligen ist genügt das dem Manne in den meisten der Fälle. Aber das ist wieder ein anderes Thema - da komme ich aber noch drauf. Schreibt es auf die Merkliste - für später.

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