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... was bleibt ...

"Rotwein gefällig ?" -

Es wurden Formalitäten besprochen.... Bei dem Gedanken schaudert es mich jetzt auch schon wieder. Wie geht das? Wie ist das möglich? Das man ein Thema wie eine Trennung - wenn es sie denn gibt, und: "damit ist nichtgesagt das es eine Entscheidung gibt.." < Zitat: VonDemDerGehenWill, so durchspricht. Wie dem auch sei - definitiv haben wir es getan. Somit ist quasi alles geklärt und man weiß, wenn es denn soweit ist, wie es ablaufen und damit auch annähernd funktionieren soll.

Es hat so ziemlich den Vorteil das jetzt möglichen Zweifeln, na sagen wir mal sachlicher Natur die Grundlage fehlt, und man sich eher auf andere Themen konzentrieren kann. Also Sicherheit bzw. Absicherung ist für den Verstand gegeben - jetzt kommt das Herz einmal dran.

Blöd nur das man sich dafür mit sich selbst beschäftigen muß, den nur dort - in sich selbst - steckt die Wahrheit. Da muss man den Schlüssel zu seiner ganz persönlichen Teufelskiste herausholen und natürlich auch die Kiste öffnen. Den Schlüssel den man immer sehr sorgsam in seinem inneren versteckt in der Hoffnung vielleicht zu vergessen wohin man ihn gelegt hat. Aber der Schlüssel bleibt und auch die Kiste mit dem Teufelchen. Aber dieses Teufelchen ist ganz gewitzt und zudem vermehrt es sich und lädt im Laufe der Zeit weitere Kistenteufelchen ein mit ihm zu verweilen in dem kuscheligen Versteck. Sie lieben es im dunklen verborgenen Keller unseres Herzens - unserer Seele. Da fühlen sie sich wohl. Und das Teufelchen steigt zum Oberteufel auf, der die Schlüssel zu den anderen Kästchen verwaltet. Und wehe dann - seine Kiste wird geöffnet... Und so geschieht es auch manchmal das sich die Kiste aus Versehen öffnet, es ist ein altes Schloß das schon seit der Kindheit in Funktion ist, und wenn unsere Seele mal durchgerüttelt wird kann es sein das das Schloß sich öffnet. Und die Kettenreaktion nimmt ihren Lauf. Nebenbei könnte man sich fragen warum das dann so oft nach ca. 40 Jahren geschieht? Na ja vielleicht hat der Schloßhersteller nicht damit gerechnet das man es so lange überhaupt nutzen würde...

Meine Nacht war schauderhaft, ich habe mich -  nein falsch: Ich bin getrennt worden... und das etwa 2-3 Trillionen Male. Auf jede erdenkliche Weise - immer und immer wieder. Warum macht der Verstand das? Ganz schön bescheuert. Vielleicht zur Übung? Damit es nicht so weh tut wenn der Alptraum zur Wirklichkeit wird?

Der Zustand lässt sich momentan ungefähr so beschreiben: Man sieht vor sich ein unausweichliches Ereignis - es bewegt sich gaaanz langsam aber kontinuierlich auf einen zu - man ist gebannt auf dem Erdboden angedübelt und irgendwie denkt man doch noch. Nein, es wird nichts passieren. Die Atombombe ist explodiert irgendwo in weiter Ferne man kann noch nicht einmal den Atompilz sehen, aber doch weiß man ganz genau die Druckwelle kommt - irgendwann! Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Was bleibt ist der Fallout pulverisierter Beziehungsmolekülen, Liebesatomen die einst eine Einheit waren. Und eine graue Asche legt sich auf alles und jeden das sich einst in der Nähe dieser Einheit befand.

Und aus dem strahlenden rot, in der die Welt durch die Liebe getaucht wurde - wird grau.

Was bleibt ist eine graue Welt.

10.4.10 08:52
 


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