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Klowand

That's me

Gefangenschaft...

Der Mensch nimmt sich oft selbst gefangen,
Verschliesst sich und bleibt so allein                 
im düst'ren Käfig eingesperrt,
Gedanken sind des Käfigs Stangen,
kein Schlüssel kann den Geist befrei'n.
 
Ein kurzer Blick nach draussen,
zeigt Sonne, Wärme und auch Licht.
Der Mensch allein ist Schloß und Schlüssel,
doch hinaus dass kann er nicht.
                                        
Allein die Angst davor, was er dort findet,
vielleicht auch wieder zu verlieren,
hält ihn noch mehr in Angst und Dunkel
lässt ihn in Seelenkälte frieren.

Und da es besser ist Verluste nicht zu spüren,
und so auch keinen tiefen Schmerz,
will er die Freiheit nicht berühren,  
und verschliesst sein eig'nes Herz.

 

meine Inspiration:

http://ahora-giocanda.blogspot.com/

Diffus nur dringt das Tageslicht
durch Spalten und Ritzen,
geschmiedete Stangen.

Öffnete einer die Türe sacht -
sei es am Tage, sei's in der Nacht -
weil er gefangen.

Er bliebe im Käfig, ihn blende das Licht.
Zu groß sei die Weite, er brauche sie nicht.
Sein Umfeld würde ihm langen.

© Barbara Hauser

Danke, liebe Barbara...

23.5.09 07:46
 


bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


ahora-giocanda / Website (23.5.09 14:56)
Ah, jetzt endlich sehe ich Deine e-mail-adresse ;-)
Ich schreibe dort hin.


keinheld / Website (25.5.09 11:05)
Hallo Barbara,
ja mach das, gerne: microworld@gmx.de
Ja ich hab gemerkt das Deine ahora Seite nicht mehr existiert... ich hab die Werbung einfach ausgeschaltet dann hat sie mich nicht mehr nerven können ;-)
Dann berichte ich Dir auch ... :-)

Liebe Grüße,
K.H.


ahora-giocanda / Website (26.5.09 15:13)
Hallo, Kein Held, Danke, dass Du mein Gedicht bei Dir eingestellt hast *freu*


KeinHeld (26.5.09 17:26)
Hi Barbara,

aber sicher doch! Bin doch froh das ich es durfte...

*doppelfreu*


bruni kantz / Website (28.5.09 22:19)
Gefangen sind wir wirklich alle, im Käfig, den wir uns selbst geschaffen haben. Ein selbst gewählter Käfig. wo gibt es so etwa noch. So dumm kann nur der Mensch sein, sich selbst gefangen zu setzen.
Du meinst, wenn er einmal die Freiheit berührt hat, dann bricht er aus? Wenn er weiß, wie sie schmeckt, nach Zimt und Honig, dann zerbricht er die Stäbe?
Da seine Angst aber so groß ist, möchte er lieber nicht genießen. Er begrenzt sich selbst...

Du kennst bestimmt den "Panther" von Rilke. Dein Gedicht hat mich daran erinnert.


KeinHeld (29.5.09 21:24)
Liebe Bruni,

ja so ist das wohl! Und Oftmals ist die Angst davor etwas Schönes zu verlieren so groß das man nicht den Mut findet dieses Risiko einzugehen.

Zitat RMZ:
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

LG
KH


bruni kantz / Website (29.5.09 23:07)
Es ist mein Lieblingsgedicht!
Ich höre es und weiß, daß es auch mich betrifft. doch inzwischen sind einige Stäbe zerbrochen, ich beührte die Freiheit und der Käfig ist zwar vorhanden, aber er wird weiter, breiter, offener, er läßt hinaus und er läßt auch herein, vieles..., alles?, ich hoffe

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