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K2-Gedankennebel...

Der Nebel lichtet sich. Schemenhaft kann man die Konturen Der Bäume an dem kleinen Fluss erkennen. An den Ästen die bis ins Wasser ragen, und den umgestürzten Bäumen haben sich Eisskulpturen gebildet.
Gespenstisch - die absolute Ruhe verstärkt das ganze Szenario noch.
Es ist nicht eine einfache Ruhe - es ist eine Geräuschlosigkeit - das fehlen jeglicher Geräusche. So als ob die im noch vorhanden Nebel enthaltenen Wassermoleküle jeden Ton aufsaugen und ihn nicht mehr hergeben. Nur mein Atmen und ganz dumpf der Aufschlag meiner Schuhe auf dem Kiesweg sind zu hören.
Ich bin schon eine Weile unterwegs, aber immer noch nicht habe ich es geschafft mich in Trance zu laufen. Manchmal klappt es - dann verfliegen die meter und nur noch die Gedanken sind real - alles um mich herum verschwindet.
Immer wieder versuche ich irgendwo in meinem Hirn anzudocken und mich so von meinem Körper zu befreien.
Die Müdigkeit abzustreifen und den Alltag weit von sich zu wissen. Ich schlafe nicht mehr allzu viel, und der wenige Schlaf der bleibt ist nicht tief und intensiv genug um dem Körper und dem Geist Erholung zu verschaffen.
Und dann sind da noch die unsäglichen Träume... Düster, eng und unheimlich.
Früher habe ich nie geträumt oder zumindest kann ich mich nicht an Träume erinnern. Sie kehren immer wieder, sind gleich und fühlen sich doch immer anders an. Kann ich die Träume jetzt in Bilder fassen - es gelingt mir nicht. Auch sie verblassen. Kurze Zeit nur - und schon höre ich wieder meinen Atem und den knirschenden gefrorenen Kies unter meinen Schuhen.
Ich sehe wieder den Fluß, die Bäume. Rechts von mir schrauben sich Felsen die zwischen dem dichten Wald hervorschauen in die Höhe. Diesen Talhang kann man nicht richtig erkennen. Zu sehen wie durch eine Scheibe aus milchigem Glas. Die Felsen sehen aus wie Fäuste und Finger, die nach irgendetwas greifen wollen. Es in das innere des Berges ziehen wollen....
Ich muß das Tempo rausnehmen in den letzten Minuten bin ich ohne es zu merken immer schneller geworden. So schnell das mein Puls rast. Noch langsamer - ich gehe...
Auch jetzt fällt mir wieder auf das meine Ohren, bis auf den mit hoher Frequenz summenden Ton meines Tinnitus, nichts wahrnehmen. Nicht einmal Tiere oder entfernte Fahrzeuge.
Es ist nicht mehr weit. Aus dem Gehen wird wieder ein leichtes Traben - es sind nur noch ein paar meter bis zu Hause.
Wo war ich noch stehen geblieben? Schon meldet sich mein Kopf wieder. Will weiter machen. Grübeln. Denken.
Ja meine Träume - vor wenigen Monaten fing alles an. Die Träume, die Schlaflosigkeit die Stimmen, die düsteren Gefühle - diese Gefühle...
Gerade als ich mich intensiv damit beschäftigen will - stehe ich auch schon an der ersten Stufe.
Der Weg zu meinem Haus - der Lauf ist zu Ende.
4.1.09 10:14
 


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