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K1-Was ist nur los mit mir ?

Was ist nur los mit mir ? Diese Frage stelle ich mir immer wieder… Alles fühlt sich so merkwürdig an. Jede Berührung, jedes Gefühl… Um den Kopf klar zu bekommen wollte ich eine Runde Laufen…. Ich habe lange überlegt – der Blick aus dem Fenster lud nicht gerade dazu ein… Eine richtige Nebelsuppe draußen. Noch dazu kommt das es vielleicht gerade mal ein paar Grad über Null hat.

Nach dem zweiten und dritten Blick wurde es auch nicht viel besser. Trotzdem schleppe ich mich zum Kleiderschrank um mir Laufklamotten zu holen. Schon wieder lästige Alltagsgedanken, die sich jetzt damit beschäftigen mussten, welche Zusammensetzung der Lauftextilien wohl am besten geeignet wäre für die nahezu unbekannten Anforderungen draußen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich da einiges angesammelt. Von diversen Laufveranstaltungen schauten mich Shirts in jeglicher Ausführung an und forderten mich auf sie auszuwählen… aber ich war schon wieder abwesend. Vor dem Kleiderschrank stehend blickte ich durch die Stoffe, die Rückwand des Schrankes, die dahinter liegenden Mauern, den nächsten Raum, hindurch bis zu den Außenmauern des Hauses bis das endlich mein Kopf frei war.

Aber genau wie der Nebel, der sich draußen dicht über meine Laufstrecke gelegt hatte, so undurchdringbar war das Gedankenwirrwarr. In meiner Vorstellung schwebte ich wie durch riesige Aktenschrankreihen, in jeder Schublade ein anderer Gedanke, eine andere Sache die forderte sich mit ihr zu beschäftigen. Anfangs war es nur ein Gang und die Schubladen waren groß und klar zu erkennen. Nach irgendetwas hielt ich Ausschau... etwas Bestimmtes aber ohne wirklich bestimmen zu können was es sein könnte, suchte ich.  Doch ich fand nichts womit ich mich beschäftigen wollte. Diese Erkenntnis löste mich aus dem Gang. Er wurde schmaler - die Aktenschränke und Schubladen wurden kleiner ich schwebte körperlos nach oben. Schon war der nächste Gang zu erkennen und der nächste – sie endeten irgendwo am Horizont. Jetzt nur noch ein wage zu erkennendes geometrisches Muster, und ich entfernte mich immer weiter von der Möglichkeit in einen Aktenschrank zu schauen um den einen gewünschten klaren Gedanken fassen zu können.

Plötzlich stand ich wieder vor dem Kleiderschrank in dem mich die Laufshirts immer noch nervend anschauten…

Obwohl ich das Gefühl habe, meine Gedankensuche hätte mindestens einige Minuten gedauert, war es nur der Bruchteil einer Sekunde. Ich nehme mir einfach das oberste Shirt.

Ich wundere mich, dass ich mich schon nicht mehr an alles erinnern kann – die Bilder meines kleinen Ausflugs verblassen schon. Etwas war aber ungewöhnlich. Aber was?

Ja – hatten die Schubladen nicht alle die gleiche Nummer? Die Acht ?! Und warum die Acht?

Unwichtig wahrscheinlich…

Mittlerweile haben schon alle nötigen Laufutensilien an meinen Körper gefunden und ich spüre die trockene Kälte auf meinem Gesicht… Es ist kurz nach acht, die Luft ist rein und zieht sofort bis in jeden Winkel meiner Lunge.

Ohne es wirklich bewusst begonnen zu haben - laufe ich bereits…

3.1.09 09:37
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


darkangel80 (20.1.09 16:51)
welch wahre gedanken...

als hättest man eine schublade meines hirns geöffnet und hätte dort was ausgegraben....

der einzige unterschied is es das ich nicht laufe, aber viel mit meinen hunden draussen bin..

es ist doch oft ein sehr komisches leben was man so führt.

liebe grüsse

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