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Gestern haben wir noch vom Blog gesprochen. Und ich: Da hab ich lange nichts mehr eingetragen. Ich bin ja zu beschäftigt mich darum zu kümmern Beziehung und Familie zu retten... Und da wir ja wissen das mein Verlangen zu schreiben, mein "innerer Zwang" umso größer ist je schlechter es mir geht...: Vielen Dank für den gestrigen Abend! Ich weiß - vielleicht zu sarkastisch, ein Hauch von bösartig und provokant. Und eigentlich will ich ja auch lieber "lieb" sein. Möglicherweise ist es nicht hilfreich und wieder eher ein Saldo auf dem Liebeskonto... aber ich kann nicht anders. Ich bin auch ein jemand! Und nicht nur ein etwas! Ich bin nicht nur das Blatt auf dem andere die Szenen ihres Lebens skizzieren, nicht die Plattform, die Bühne für die Lebensinszenierungen anderer. Insbesondere dann nicht wenn die Bilder, Inhalte, Handlungen mir weh tun. Jeder erklärt dir, das er eben so ist und das ihm alles furchtbar Leid tut. Aber das muss man doch verstehen - sie können ja nicht anders. Ha! Und deswegen: Stell Dich nicht so an! Ertrage es, denn sie können ja nicht dafür - macht ja keiner mit Absicht. Also: Ertrage ich es! Versuche einen Weg zu finden zwischen angehender Selbstverleumdung und dem Versuch sich selbst davon überzeugen das alles schon so richtig ist. Das alles nur für ein Gefühl. Für den Moment wenn sich eine unendliche Wärme im Herzen ausbreitet. Der Moment in dem man in den Armen eines anderen Menschen liegt und spürt mit ihm verbunden zu sein, und diese innere Verbundenheit wie ein Schutzschild um einen herum alles Böse, alles Negative fern hält. Man nennt es wohl Liebe - oh Gott! Wie ich es vermisse! P.S.: Ich weiß! Stark depressive Strömungen. Ich werde mal wieder den Denkapparat anschmeissen und mein "kosmisches Energiedepot" anzapfen. Der Mensch der seinen Weg geht - geht allein - bleibt allein - schaut nie zurück und kehrt allem den Rücken. Wem er auch begegnet - oder wer ihm Teile seines Weges begleitet. Denn ganz zum Ende - und eigentlich: Ist der Mensch allein und einsam! Heute mal wieder, eine etwas gedrückte Stimmung. Die Entscheidung die ich heute getroffen habe, tat mir sehr sehr weh'. Und liegt jetzt immer noch schwer auf mir. Bist Du nicht wichtig - bist Du unwichtig, aber Du hast immer noch eine Wichtigkeit. Hast Du diese nicht, bist Du nichtig! Somit ist unwichtig wichtiger als nichtig. Denn Nichts hat kein Gewicht. Aber Erich Fried Wut, Ärger, Enttäuschung, Angst sind in mir. Ich spüre wie diese Gefühle diese Emotionen immer wieder kommen. Aber da ist auch die Liebe die mir auch immer wieder sagt - Warte! Bleib ruhig. Deine alten Geister abzulegen, Dich zu befreien von Deinen Problemen die Du seit der Kindheit in Dir trägst. Das, unter dem Du Jahre gelitten hast. Es war vielleicht dein Seelenziel dieser Mensch zu werden der Du nun gerade wirst, bzw. bist. Ich würde gerne mit diesem neuen Menschen, diesem freien, diesem glücklichen Menschen zusammen sein. Deine Aufgabe. Die Raupe weiß nicht was sie sein wird in der Zukunft... Nur der Schmetterling weiß was er mal war und erfreut sich an seinem neuen Leben. Immer wieder hämmert es in meinem Kopf. Warum? Warum nur? Diese Frage taucht immer ganz unerwartet auf. Schwups - ist der Gedanke da. Ganz behutsamund leise schleicht er sich von hinten an, wartet auf den rechten Augenblick und springt plötzlich mitten in mein Gesicht. Im Gepäck immer seine Kollegen: Wie geht's jetzt weiter? ich fühl mich einsam? Liebe oder nicht? Meistens kommen sie wenn irgendetwas nicht gut läuft oder mal schief geht. Auch etwas das gar nichts mit der Beziehung oder so zu tun hat. Es reicht ein kleiner Negativ-Funke um das Hirn-Feuerwerk des Bösen zu entzünden. Dann passt schon nur eine kleine Geste oder Blick um all das Negative zu bestätigen und einen Tsunami an depressiven Wellen auszulösen. So wie der Tsunami alles wegspült wenn er sich wieder in die Tiefen zurück zieht so bleibt dann auch nur eine große Leere - Im Herzen - In der Seele. Die gilt es zu füllen. So schnell und mit so viel positivem wie möglich. Kein Platz für dunkle, böse Gedanken. Warum? - Weil es so ist! Weil - der Mensch so ist. Weil er so sein kann... Komplex. Je größer und vielfältiger die Möglichkeiten werden, die Möglichkeiten Gefühle zu empfinden in verschiedenster Form - groß und mächtig - umso schwieriger wird es diese auch zu beherrschen. Immer wieder versucht der Verstand das zu verwalten. Und immer wenn es ihm nicht mehr so ganz (oder manchmal auch gar nicht) gelingt, sucht er nach bekannten Mustern und versucht so sich selbst Erklärungen zu liefern Warum er nun dies oder das, und so und nicht anders empfindet. Und leider - liegt er oftmals daneben oder übersieht die Ursache und beschäftigt sich mit den Auswirkungen, den Symptomen. Führt dies zu falschen Entscheidungen? Wer kann das sagen? Für die Aussenwelt vielleicht - mag es so aussehen. Aber für einen selbst? Es zählt was Dich selbst glücklich macht! Was immer es auch ist. Wie immer es auch aussehen mag. Und das Glück bestimmst Du selbst. Und wieder kommen wir auf unsere Gedanken zurück. Du denkst Dein Glück und erschaffst es Dir mit Deinen Gedanken. Es existiert erst dann wenn Du es glaubst. - Es trifft ein wenn Du es denkst! Wenn ich dich küsse Erich Fried Zuerst schläft man nicht weil ein TRaum einen an den Rand des "Wahnsinns" treibt und man auch nicht mehr in den Schlaf findet. Und die Nacht darauf findet man nicht in den Schlaf. Wieder bleibt dann nur abwarten und die Angst vor schlechten Träumen! Oh , Mann das war eine Nacht. Ein, DER Albtraum schlechthin. Dich in den Armen eines anderen zu sehen. Zu sehen das Du Dich von mir abwendest. Doch wie sollt man die Sonne sehen, würde sie auch noch so sehr strahlen, wenn man sich mitten in einer dunklen schwarzen Wolke befindet.... Wie beschreibt man den Bereich zwischen Hoffnung und böser Vorahnung. Wie eine Gefühlswaage auf der einen Seite gute, positive Gedanken / Momente und auf der anderen Seite schlechte Gedanken, ungute Vorahnung. Leicht tröpfelt es auf die Hoffnungsseite, nur durch den ein oder anderen Blick, eine Berührung, einem schlichten Wortwechsel. Etwas was denken lässt "Könnte dies nun so sein, in diesem Moment genau so geschehen wie gerade jetzt ? Wenn es im nächsten Augenblick zu Ende wäre?" Der Verstand sucht sich, und filtert somit die komplette Wahrnehmung, seine Beweise die er braucht um sein System, seinen Glauben zu rechtfertigen. Auch wenn es dann nicht so ist? Ja. Ich denke schon. Vielleicht ist es doch eher nur ein einfacher Blick oder nichts anderes als ein Gespräch. Nicht mehr und nicht weniger. Aber das gilt auch für die andere Waagschale. Negative gedankenmuster verstärken sich durch vermeintlich offensichtliche schlechte Augenblicke, Gegebenheiten. Tagesformabhängig? Möglich. Der Stimmung des jeweiligen Augenblicks folgend? Mit Sicherheit! Wie sonst sollte es schon im normalen Leben dazu kommen das innerhalb weniger Sekunden nur Situationen von einem ins andere Extrem umschlagen? Nur durch ein paar entsprechende Reize, bestimmte Worte in entsprechender Reihenfolge, Blicke, Gesten oder Geräusche. Letzten Endes bleibt alles aber dann doch : Eben nur ein Wort, nur ein Blick. Wenn man beginnt dies alles als das was es ist zu sehen, und nicht als das was wir mit unseren Urteilen, Bewertungen, Meinungen unserem Glauban an was auch immer daraus machen. Wäre das nicht stressfreier - nicht einfacher und ehrlicher? Nicht liebevoller? Wenn nur das bleibt was ist - ist das nicht Liebe? Das was ist - Ist! Und es ist nicht das was unser Verstand daraus macht.. Und so ist ein Schwebezustand zwischen Hoffnung und Vorahnung dann auch nur etwas das, wir ganz persönlich, für uns erschaffen haben. Dazu gehört dann unbedingt eines meiner Lieblingsgedichte: Was es ist Es ist Unglück Es ist lächerlich "Rotwein gefällig ?" - Es wurden Formalitäten besprochen.... Bei dem Gedanken schaudert es mich jetzt auch schon wieder. Wie geht das? Wie ist das möglich? Das man ein Thema wie eine Trennung - wenn es sie denn gibt, und: "damit ist nichtgesagt das es eine Entscheidung gibt.." < Zitat: VonDemDerGehenWill, so durchspricht. Wie dem auch sei - definitiv haben wir es getan. Somit ist quasi alles geklärt und man weiß, wenn es denn soweit ist, wie es ablaufen und damit auch annähernd funktionieren soll. Es hat so ziemlich den Vorteil das jetzt möglichen Zweifeln, na sagen wir mal sachlicher Natur die Grundlage fehlt, und man sich eher auf andere Themen konzentrieren kann. Also Sicherheit bzw. Absicherung ist für den Verstand gegeben - jetzt kommt das Herz einmal dran. Blöd nur das man sich dafür mit sich selbst beschäftigen muß, den nur dort - in sich selbst - steckt die Wahrheit. Da muss man den Schlüssel zu seiner ganz persönlichen Teufelskiste herausholen und natürlich auch die Kiste öffnen. Den Schlüssel den man immer sehr sorgsam in seinem inneren versteckt in der Hoffnung vielleicht zu vergessen wohin man ihn gelegt hat. Aber der Schlüssel bleibt und auch die Kiste mit dem Teufelchen. Aber dieses Teufelchen ist ganz gewitzt und zudem vermehrt es sich und lädt im Laufe der Zeit weitere Kistenteufelchen ein mit ihm zu verweilen in dem kuscheligen Versteck. Sie lieben es im dunklen verborgenen Keller unseres Herzens - unserer Seele. Da fühlen sie sich wohl. Und das Teufelchen steigt zum Oberteufel auf, der die Schlüssel zu den anderen Kästchen verwaltet. Und wehe dann - seine Kiste wird geöffnet... Und so geschieht es auch manchmal das sich die Kiste aus Versehen öffnet, es ist ein altes Schloß das schon seit der Kindheit in Funktion ist, und wenn unsere Seele mal durchgerüttelt wird kann es sein das das Schloß sich öffnet. Und die Kettenreaktion nimmt ihren Lauf. Nebenbei könnte man sich fragen warum das dann so oft nach ca. 40 Jahren geschieht? Na ja vielleicht hat der Schloßhersteller nicht damit gerechnet das man es so lange überhaupt nutzen würde... Meine Nacht war schauderhaft, ich habe mich - nein falsch: Ich bin getrennt worden... und das etwa 2-3 Trillionen Male. Auf jede erdenkliche Weise - immer und immer wieder. Warum macht der Verstand das? Ganz schön bescheuert. Vielleicht zur Übung? Damit es nicht so weh tut wenn der Alptraum zur Wirklichkeit wird? Der Zustand lässt sich momentan ungefähr so beschreiben: Man sieht vor sich ein unausweichliches Ereignis - es bewegt sich gaaanz langsam aber kontinuierlich auf einen zu - man ist gebannt auf dem Erdboden angedübelt und irgendwie denkt man doch noch. Nein, es wird nichts passieren. Die Atombombe ist explodiert irgendwo in weiter Ferne man kann noch nicht einmal den Atompilz sehen, aber doch weiß man ganz genau die Druckwelle kommt - irgendwann! Die Hoffnung stirbt zuletzt. Was bleibt ist der Fallout pulverisierter Beziehungsmolekülen, Liebesatomen die einst eine Einheit waren. Und eine graue Asche legt sich auf alles und jeden das sich einst in der Nähe dieser Einheit befand. Und aus dem strahlenden rot, in der die Welt durch die Liebe getaucht wurde - wird grau. Was bleibt ist eine graue Welt. Keine Freude heute morgen am Osterfest. Geschenke sind im Haus trappiert - doch das Geschenk das mir Freude machen würde, ist mit Sicherheit nicht dabei. Obwohl noch ganz nah bei mir - fühle ich etwas wie Verlust. So als hätte meine Seele überall kleine dunkle Dellen und schwarze Löcher, die sich danach sehnen gefüllt und ausgeglichen zu werden. Nicht so sher das Gefühl tut weh, keine Liebe, Zärtlichkeit oder Berührung mehr zu erfahren - Nein. Das Bewußtsein dies alles nicht mehr geben zu können. Geben zu können an den Einen - den Besonderen Menschen. Und vielleicht auch zu wissen das ich, gerade für diesen besonderen Menschen nicht mehr das sein soll was ich einst war. Ebenfalls ein besonderer Mensch. Nicht mehr Bestandteil zu sein, kein Gewicht zu haben im Leben des anderen. Jetzt im Hier und Heute schon zu wissen, das dieser Augenblick bereits ein Teil eines Abschnittes ist, in der man nur noch ein Gedanke in der Vergangenheit ist. Ein vergilbtes Foto in einem Schuhkarton, vielleicht eine kurze Erinnerung ausgelöst durch einen Gegenstand, ein Kleidungstück - etwas das an einen gemeinsamen Moment erinnert - für Sekunden. Ein Etwas zu sein! Ein Gedanke der mit jeder Sekunde weiter verblasst. Nicht mehr zu existieren, vom Augenblick ins Damals! Denkst Du an die vielen Stunden, Oder sind wir nur Vergangenheit, Sekunden, Stunden, Augenblicke, Was bleibt das sind Gedankenfetzen, Von dem was Dir einst war so nah, Wenn dir jemand erklärt das er Dich nicht so lieben kann wie er möchte, und sagt nach seinen eigenen Vorstellungen wäre das Maß seiner Liebe - das was er geben kann nicht genug. Was sagt man dann? Insbesondere wenn es für einen selbst so alles voll in Ordnung ist und man genau das bekommt was man haben will oder braucht? Ist es nicht eher so, das sich jeder das an Liebe beim Partner nimmt was er für sich benötigt? Eigentlich gibt es doch eher Probleme wenn der Partner nicht soviel Liebe geben kann wie der andere es gerne hätte! Jeder Mensch benötigt in sich eine Liebe die ihn, für seine Erwartungshaltung, zu einem erfüllten Menschen macht. Je mehr man mit sich selbt im reinen ist - von mir aus : Sich selbst liebt, desto weniger benötigt man von anderen, desto mehr kann man selbst auch geben. Jeder gibt soviel wie es der andere sich "nimmt" / "einfordert". Liebst du dich nicht selbst - suchst du die Liebe in anderen. Du suchst Bestätigung und Anerkennung im Außen. Dabei kann es durchaus dazu kommen das du dich so um diese Liebe von anderen bemühst, das du nicht mehr du selbst bist. Du bist zu sehr damit beschäftigt dem Außen zu gefallen. Zufriedenheit, Glück und Liebe erfährst Du aber nur in Dir selbst und kannst auch nur Du selbst dir geben. Niemand anderes. Vielleicht kommst Du zu dem Ergebnis kein wertvoller Mensch zu sein. Weil du nicht liebevoll bist. Tür und Tor sind offen für Schuldgefühle. Vielleicht tust du dann auch lieben Menschen weh, unterbewusst damit sie dich - den nicht wertvollen Menschen - schlecht behandeln. So findest Du dann auch eine Bestätigung zu deinem Glauben. Den Glauben Ich bin nicht Liebe. Ich habe keine Liebe. Diese Selbsterkenntnis schmerzt natürlich und fügt Dir inneres Leid zu. Da der Mensch aber allgemeinhin dazu neigt lieber recht zu behalten, und den leichteren Weg geht - die Schuld bei anderen zu suchen, entwickelt sich eine Aussenwirkung die sehr negativ sein kann. Man behandelt sein Aussen schlecht. Das bietet den Vorteil das man allzu leicht auch in die Opferrolle schlüpfen kann. Das arme Kind das von der ganzen Welt schlecht behandelt wird - von niemandem verstanden. Dann kann man sich selbst bemitleiden. Immer wieder finden sich Themen, Begebenheiten Augenblicke die dann in dieses Gedankenmuster passen. Wie heißt es auch: Was nicht passt wird passend gemacht. Alles ist eine Spiegelung meiner selbst - des inneren ich's. Also beginnt der Weg zu mir auch in mir selbst. Der erste Gedanke zählt. Der "Urgedanke" bestimmt den Weg. Gut das ich es verstehe - nur müsste jemand bestimmtes anderes es verstehen bzw. erkennen. |
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